So machst du dein Baby zum Millionär
🎯 Keine Utopie – So kannst du dein Baby zum Millionär machen: Dein einfacher Plan, umsetzbar in einer Stunde
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In diesem Betrag widmen wir uns der Frage, wie du als (werdende) Mama oder Papa deinem Baby den Weg zur ersten Million bereitest.
Klingt vielleicht utopisch – ist aber tatsächlich machbar, wenn du die richtigen Stellschrauben kennst und nutzt: Zeit, ein geeignetes Finanzprodukt und ein kleines bisschen Mut.
Damit kannst du JETZT den Grundstein legen, damit dein Kind etwas bekommt, was die wenigsten Menschen in ihrem Leben erreichen werden: finanzielle Ungebundenheit.
Das Wichtigste in Kürze
✔️ Je früher du anfängst, für dein Kind zu investieren, desto weniger musst du monatlich einzahlen – der Zinseszinseffekt ist dein mächtigster Verbündeter.
✔️ Ein ETF- oder Fonds-Sparplan in einem Juniordepot ist der einfachste und günstigste Einstieg.
✔️ Geldgeschenke von Familie und Freunden können einen riesigen Unterschied machen – wenn sie richtig angelegt werden.
✔️ Das Millionär-Ziel ist keine Fantasie: Mit dem richtigen Plan und etwas Geduld ist es für viele Familien tatsächlich erreichbar.
✔️ Das Mindset ist genauso wichtig wie das Depot: Finanzbildung beginnt in der Wiege.
💝 Mit Zukunft Schenken kannst du Fonds auf die Wunschliste setzen – und die ganze Familie kann helfen, das Ziel schneller zu erreichen.
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⚠️ Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Investieren in bestimmte Finanzprodukte dar. Alle Berechnungen und Beispiele basieren auf Annahmen oder historischen Durchschnittswerten und sind keine Garantie für zukünftige Renditen.
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Inhaltsverzeichnis
Baby & Depot – ein Dream Team
In den Wochen vor und nach der Geburt ist das Herz voll – und der Kopf auch!
So viele Dinge werden recherchiert, abgewägt, entschieden und gekauft: das richtige Bettchen, der beste Kinderwagen, der sicherste Kindersitz, die süßesten Strampler, die gesündeste Beikost 🤔🤯 … und wie viele Bodies brauche ich WIRKLICH und was machen wir, wenn ich nicht genügend Spucktücher gekauft habe??!
Im Rückblick wirst du vermutlich, wie viele andere Eltern vor dir, feststellen, dass die ganzen Listen und Must Dos übertrieben waren und man einiges gar nicht gebraucht hätte.
Was aber auffällt: Während Schwangere und junge Eltern scheinbar endlos Fragen nach der ergonomischsten Trage und der einzig wahren Wickeltasche wälzen, fragt wirklich KEINER: “Und – hast du schon dein Babydepot klar gemacht?”.
Warum nur? Warum wird der einen Sache, die dem Kind einen so krassen Vorteil im späteren Leben verschaffen kann, so wenig Aufmerksamkeit geschenkt?
🎯 Das ändern wir jetzt, nimm dir 15 Minuten Zeit für diesen Beitrag und noch Mal eine Stunde, um den Millionärsplan für dein Baby zu starten.
Denn weißt du was? Eigentlich ist dein Baby schon unfassbar reich – reich an Zeit nämlich.
Ein heute geborenes Baby hat rund 600.000 Stunden bis zu Rente. Ganze sieben Jahrzehnte, in denen seine Geldanlagen arbeiten können und der Zinsenzinseffekt seine stille Magie entfaltet 🪄✨
Die Mathematik dahinter: Warum der Zeitpunkt alles verändert
Ich weiß, „Zinseszins“ klingt nach Schulstoff. Aber lass mich dir zwei Familien vorstellen, die dir zeigen, warum dieser Begriff das Wichtigste ist, was du als Elternteil über Geldanlage wissen musst.
Familie Früh fängt direkt nach der Geburt an zu investieren:
- 100 Euro im Monat,
- ein breit gestreuter Aktien-ETF,
- bis zum 18. Geburtstag.
Danach werden die Einzahlungen gestoppt und bis zur Rente (weitere 50 Jahre) einfach liegen gelassen. Wir rechnen mit einer jährlichen Rendite (nach Kosten, vor Steuern) von 6 % pro Jahr.
Familie Später wartet bis zum Schuleintritt des Kindes, also 6 Jahre später:
- Sie legt ebenfalls 100 Euro im Monat an,
- gleiche Renditeannahmen,
- gleiches Sparmuster.
Das Ergebnis*:
- Familie Früh: rund 705.000 Euro
- Familie Später: rund 385.000 Euro
📌 Der Unterschied? 320.000 Euro! Nur weil Familie Früh 6 Jahre früher angefangen hat. Und beide haben exakt gleich viel monatlich gespart.
Das ist der Zinseszinseffekt. Er schläft nie, macht keine Pause und braucht keine Aufmerksamkeit. Er braucht nur Zeit.
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💡 Zinseszinseffekt: Nicht nur dein eingezahltes Geld kann wachsen, sondern auch die bereits erzielten Gewinne werfen weiter Rendite ab. Mit jedem Jahr beschleunigt sich dieser Effekt – am Ende arbeitet dein Geld viel härter als du.
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Wie schnell kann mein Baby tatsächlich Millionär werden?
Zwei Faktoren bestimmen, wie schnell sich Vermögen aufbaut:
- Die Anlagesumme(n)
- Die Rendite
1) Anlagesumme
Logisch: Je mehr du investierst, desto schneller kannst du das Ziel erreichen.
Das bedeutet aber nicht, dass du das Projekt Million für mein Baby erst angehen sollst, wenn du x-tausend Euro auf dem Konto liegen hast. Sondern du startest sofort mit einem regelmäßigen Betrag, den du dir jetzt leisten kannst. Denn auch kleinere Sparbeträge summieren sich mit der Zeit ordentlich.
Umso mehr, wenn du Geldgeschenke von Freunden und Familie drauf rechnest. Überleg mal: Bis dein Baby volljährig ist, feiert es 18 Mal Geburtstag, 18 Mal Weihnachten, vielleicht auch Taufe, Kommunion, Jugendweihe oder andere Feste. Da können locker 4 – 5 stellige Beträge zusammenkommen.
2) Rendite
Je höher die durchschnittliche Rendite ausfällt, desto schneller geht es. Allerdings: Höhere Renditen gibt es nicht ohne Risiko. Eine angenommene Rendite von 6–7 % pro Jahr basiert auf dem historischen Langzeitdurchschnitt globaler Aktienmärkte – und bedeutet zwangsläufig auch Schwankungen.
Es wird Jahre geben, in denen das Depot im Minus steht. Das ist normal und kein Grund zur Panik. Denn genau hier spielt dein Baby seinen größten Trumpf aus: die Zeit. Über einen Zeitraum von Jahrzehnten haben sich Marktschwankungen historisch immer wieder ausgeglichen.
➡️ Probiere selbst aus, wie sich Rendite, monatliche Sparrate und zusätzliche Geldgeschenke auswirken und plane deinen Weg zur ersten Baby-Million:
Die Zahlen sind beeindruckend, oder?
Natürlich gibt dir der Rechner nur ein vereinfachtes Beispiel aus, kein garantiertes Ergebnis. Außerdem berücksichtigt er keine Steuern (die ab einem bestimmten Gesamteinkommen – meist erst wenn dein Kind zum Beispiel selber arbeitet und Geld verdient – anfallen) und auch nicht den Kaufkraftverlust durch Inflation.
Aber du siehst das Wichtigste: den Zusammenhang zwischen Rendite, Zeit und benötigter Anlagesumme:
- Mit einer durchschnittlichen Jahresrendite von 1 – 2 % (das was du langfristig auf Tagesgeldkonten erwarten kannst), ist die Million fast unerreichbar, außer du kannst sehr hohe Beträge sparen.
- Mit einer Rendite von 5, 6 oder 7 % ist das Ziel dagegen deutlich realistischer. Solche Renditen waren in der Vergangenheit mit breit gestreuten Aktien-Portfolios machbar, ganz ohne Risiko geht es also nicht – denn Aktienmärkte schwanken naturgemäß.
- Das Projekt Babymillion ist ein Marathon, kein Sprint. Will heißen: Dein Kind muss im Erwachsenenalter schön weitersparen, um das Ziel zu erreichen. Dafür ist es wichtig, dass du ihm ein gewisses Mindset mitgibst (mehr dazu siehe weiter unten).
Aber was, wenn du nur eine kleine Sparrate schaffst?
Dann startest du eben mit dem was du hast (schon 25 oder sogar nur 10 Euro im Monat sind ein Anfang), nutzt das Potenzial von Geldgeschenken als kleinen Booster und legst den Grundstein.
Dein Kind profitiert auf alle Fälle und kann auf dieser Basis selber später weitermachen. Ob es dann tatsächlich bei einer Million Endvermögen landet, ist nicht entscheidend – sondern dass du ihm die Finanzkompetenz quasi in die Wiege gelegt hast. Denn die ist unbezahlbar.
Der Plan zur Million
Kommen wir zum konkreten Plan für das Projekt Babymillion. Er ist einfach und beruht auf drei Säulen.

Säule 1: Der Sparplan – so eröffnest du heute noch ein Juniordepot
Das Herzstück des Plans ist simpel: Ein Juniordepot mit einem monatlichen Fonds- bzw. ETF-Sparplan.
Was ist ein Juniordepot?
Ein Juniordepot ist ein Wertpapierdepot, das du als Elternteil im Namen deines Kindes eröffnest. Du verwaltest es bis zur Volljährigkeit, aber das Geld gehört rechtlich dem Kind. Das hat einen großen steuerlichen Vorteil: Dein Kind hat eigene, hohe Steuerfreibeträge – bei einer Anlage in deinem eigenen Depot würden die Gewinne auf deine Freibeträge angerechnet.
Bei fast allen Direktbanken und Neobrokern ist das Juniordepot bis zum 18. Geburtstag kostenlos.
Welchen ETF soll ich kaufen?
Für den Anfang empfehlen Verbraucherschützer gerne: einen breit gestreuten Aktien-ETF auf einen globalen Index. Ein “globaler Aktienindex” ist ein Korb aus Aktien vieler verschiedener Unternehmen aus unterschiedlichen Ländern und Branchen, der einen Großteil des weltweiten Aktienmarkts abbilden soll.
Unter den bekanntesten Optionen:
- MSCI World: Enthält rund 1.400 Unternehmen aus 23 Industrieländern
- FTSE All World: Enthält über 4.000 Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern
Viele verschiedene Fondshäuser bieten ETFs auf diese Indizes – für welchen Anbieter du dich entscheidest, ist eher zweitrangig, denn die Produkte ähneln sich stark. Alle diese ETFs sind kostengünstig (jährliche Kosten meist unter 0,25 %), transparent und bei allen gängigen Depotbanken zu kaufen.
💡 Als Alternative zum ETF gibt es aktiv gemanagte Fonds. Diese brauchst du, wenn es dir wichtig ist, nachhaltig zu investieren. Dazu haben wir hier einen einen ausführlichen Leitfaden zu nachhaltigen Geldanlagen.
Ein Tipp: Nachhaltig investieren ist absolut sinnvoll (gerade für Eltern) und muss nicht zwingend Rendite kosten. Ein bisschen auseinandersetzen sollte man sich aber doch mit dem Thema, um wirklich wirkungsstarke Produkte auszuwählen (die „grünen ETFs“ die im Internet beworben werden gehören mehrheitlich nicht dazu).
Bevor du also zu viel Zeit verlierst und am Ende gar nichts machst: Starte im Zweifel lieber mit dem einfachen Standard (siehe oben). Nachhaltige Fonds kannst du auch später mühelos noch integrieren (zum Beispiel als Geschenke). Achte dann nur darauf, dass du am besten gleich ein Junior-Depot wählst, dass neben ETFs auch aktiv gemanagte Fonds zulässt (nicht alle Neobroker tun das).
Wie viel soll ich monatlich einzahlen?
So viel wie du dir dauerhaft leisten kannst. Das klingt banal, ist aber: Ein Sparplan, den du nach 6 Monaten wieder stornierst, weil das Geld knapp wird, bringt weniger als ein kleiner, konsequenter Betrag über viele Jahre.
Zur Orientierung:
- Im Schnitt sparen Eltern in Deutschland 100 Euro pro Monat**
- Eine beliebte Variante (falls man es sich leisten kann): Kindergeld anlegen (derzeit 259 Euro pro Monat) – dann startet dein Baby mit einem Turbo-Schritt zur ersten Million.
- Natürlich geht es auch bescheidener: Fast alle Banken lassen mittlerweile Mini-Sparraten zu – manche sogar ab nur 1 Euro. Mindestens 10 Euro pro Monat sollten es aber schon sein, damit sich der Aufwand lohnt. Mit so kleinen Raten wird es zwar schwer mit der Million, aber: entscheidend ist, dass du deinem Kind damit zeigst, wie man stetig spart. Später, wenn es selber Geld verdient, kann es die Sparrate dann ordentlich hochdrehen – und immer noch viel erreichen.
Welche Depotbank / Broker soll ich nehmen?
Das Depot wird immer von einer Depotbank geführt – du kannst es direkt dort eröffnen oder über einen sogenannten Broker oder auch einen Fondsvermittler (letzteres kann sich bei aktiv gemanagten Fonds lohnen).
Wichtige Punkte für deine Auswahl:
☑️ Keine Depotgebühren für das Juniordepot
☑️ Kostenlose oder sehr günstige Sparplanausführung
☑️ Gute Auswahl an Produkten -> die Standard-ETFs bekommst du überall. Nur wenn du (später) auch nachhaltige Fods kaufen möchtest, musst du auf ein entsprechendes Depot achten, das aktiv gemanagte Fonds zulässt (bieten nicht alle, aber viele Depotbanken an)
☑️ Einfache Bedienung – einmal einrichten und zurücklehnen. Und guter Kundenservice, falls du doch einmal etwas brauchst oder eine Frage hast.
Wie schick die App sein muss und wie digital der Anmeldeprozess, ist Geschmackssache. Da die meisten Eltern einfach nur ein / zwei Basissparpläne abschließen, fallen Benutzeroberfläche und viele Funktionen weniger ins Gewicht als bei jemandem, der regelmäßig aktiv Wertpapiere handelt.
Säule 2: Das Geschenk-System – wie Feiertage zum Vermögens-Turbo werden
Das ist die Säule, die die meisten Eltern unterschätzen. Und die Idee, die hinter Zukunft Schenken steckt.
Stell dir vor: Dein Kind hat Geburtstag. Die Großeltern kommen, die Paten, Tanten, Onkel, Freunde der Familie. Jeder bringt etwas mit. Meistens: Spielzeug, das nach spätestens zwei Wochen in der Ecke liegt.
Was wäre, wenn stattdessen jeder 30, 50 oder 100 Euro ins Depot einzahlen würde?
Klar, wir wollen unsere Kinder nicht ganz ohne Kuscheltiere & Co groß ziehen. Aber glaub mir: Davon bekommst du ohnehin genug, selbst wenn du dir konsequent Geld zum Investieren wünschst. In der Praxis schenken viele dann nämlich beides – ein Geldgeschenk und noch eine „Kleinigkeit“ zum Anfassen. Die Zeugs-Geschenke ufern dann aber nicht so aus, und die meisten Verwandten sind froh, gleich so eine sinnvolle und zugleich stressfreie Schenkidee zu bekommen.
Nicht alle Elter trauen sich, nach Geldgeschenken zu fragen, und das ist schade, denn dann läuft es üblicherweise so:
- In den ersten Lebensjahren wird das Kind überhäuft mit mehr Spielzueg, Klamotten ud Zubehör, als es jemals nutzen kann – viele Kinderzimmer sehen aus wie ein Warenhaus, und zwischen all dem Zeug kann das Kind sich gar nicht richtig freuen oder auf sein Spiel konzentrieren.
- Irgendwann weiß nicht Mal Oma mehr, was sie schenken soll und es wird auf Amazon Gutscheine umgestellt – kann sinnvoll sein, mündet aber allzu oft in noch mehr – eigentlich nicht benötigtem – Zeug.
- Und ganz zum Schluß wird dann doch Geld geschenkt, was sich der Teenager (oder seine Eltern) eigentlich schon längst gewünscht haben. Das ist dann praktisch, aber irgendwie auch ein bisschen lieblos.
➡️ Überlege dir daher, dir gleich von Anfang an – zu Geburt, Taufe, erstem Geburtstag… – eine Geldanlage für das Kind zu wünschen. Denn nie ist es einfacher und passender als jetzt:
- 300 Euro zur Geburt sind wertvoller als 300 Euro zur Jugendweihe – circa 15 Jahre mehr Zeit, zu arbeiten und zu wachsen (Zinsenszinseffekt!).
- Nie werden deinem Kind Werbung, Marken, Konsum so völlig egal sein, wie jetzt als Baby – ihm fehlt null komma nichts, wenn das Geld ins Depot fließt statt in Sachgeschenke. Später dagegen wird es super dankbar sein, ein kleines Vermögen zu bekommen, statt 20 Kisten altes Spielzeug vom Dachboden.
- Alle gewöhnen sich von Anfang an daran, sparen sich jahrelangen Stress und Streit um die passenden Geschenke.
Probiere einfach mal oben mit dem Rechner aus, wie Geldgeschenke von ein paar hundert Euro im Jahr den Weg zur Million leichter machen können.
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➡️ Ein bseonders einfacher Weg, sich Geld zum Investieren zu wünschen: unsere Zukunft Schenken Wunschlisten. Damit sparst du dir lange Erklärungen und vereinfachst Großeltern, Paten etc. das Schenken ungemein.
Wie funktioniert das konkret? Du wählst einen Fonds / ETF und setzt ihn auf die Wunschliste für dein Baby, die du mit einem Klick mit Freunden und Familie teilen kannst. Diese legen selbst ihren Schenkbetrag fest, der in die Geldanlage für dein Kind fließt.
💡 Ein Tipp für zukünftige Eltern: Du kannst schon vor der Geburt eine Wunschliste gestalten, den passenden ETF und die Depotbank aussuchen. Um das Kinderdepot final zu eröffnen, brauchst du die Geburtsurkunde deines Kindes, die du wenige Tage nach der Geburt bekommst.
Bereite idealerweise vor der Geburt, wenn es noch ruhig ist, schon alles vor. Dann musst du danach nur noch:
- Depotantrag fertigstellen und unterschreiben (bei vielen Banken auch voll digital möglich)
- Identifizierung der Sorgeberechtigten (geht in ein paar Minuten per Video-Chat)
- Einschicken oder Hochladen der Geburtsurkunde
Die Depoteröffnung dauert je nach Bank wenige Tage bis ein paar Wochen. Sobald du die Depotnummer hast, ergänzt du sie in deiner Zukunft Schenken Wunschliste, und ab sofort kann dein Kind beschenkt werden.
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Säule 3: Das Millionär-Mindset – was wohlhabende Familien anders machen
Geld ist nicht alles. Aber der Umgang mit Geld – das Denken darüber, die Gewohnheiten, die Überzeugungen – das prägt ein Kind fürs Leben. Und dieser Teil wird in vielen Familien komplett ignoriert.
Was wissen Kinder aus vermögenden Familien, was andere nicht lernen?
Geld arbeitet für dich – nicht umgekehrt
Die wichtigste Idee: Geld ist kein Objekt das du besitzt, es ist ein Werkzeug das für dich arbeitet. Wenn dein Kind das früh begreift – nicht als abstrakte Theorie, sondern am eigenen Depot – verändert das seine Beziehung zu Geld grundlegend.
Du kannst das sehr praktisch umsetzen: Zeig deinem Kind sein Depot. Nicht mit 15 zum ersten Mal, sondern mit 3, mit 5. Erkläre, dass die Zahl größer wird, nicht weil jemand arbeitet, sondern weil das Geld selbst arbeitet. Das ist eine der mächtigsten Lektionen, die du einem Kind mitgeben kannst.
Unternehmerisches Denken beginnt früh
Warren Buffett kaufte seine erste Aktie mit 11 Jahren. Er sagte später, er wünschte, er hätte früher angefangen. Das ist natürlich ein Extrembeispiel – aber die Grundidee gilt für jedes Kind: Wer früh lernt, wie Unternehmen und Märkte funktionieren, trifft als Erwachsener meist bessere Entscheidungen für seine Finanzen.
Finanzerziehung muss nicht kompliziert sein, sondern lässt sich schon mit sehr jungen Kindern im Alltag einfach integrieren. Hier sind Anregungen, wie du deinem Kind ein gutes Verhältnis zu Geld vermittelst.
Warten können ist eine Superkraft
Kinder, die gelernt haben zu warten – auf ein größeres Geschenk, auf den richtigen Moment – entwickeln eine Fähigkeit, die viele Erwachsene ihr ganzes Leben lang vermissen: die Gabe, kurzfristige Impulse zugunsten langfristiger Ziele zurückzustellen.
In der Verhaltensökonomie nennt man das delayed gratification, und die Ausprägung dieser Fähigkeit ist einer der stärksten Prädiktoren für finanziellen Erfolg. Du kannst das mit deinem Kind trainieren. Mit der Spardose, mit dem Depot, mit dem Setzen von kleinen und großen Zielen.
Die 3 häufigsten Fehler, die dich die Million kosten
Fehler 1: Sparbuch und Tagesgeld
Auch wenn es so manche Oma immer noch nicht glaubt: Das Sparbuch ist für langfristigen Vermögensaufbau völlig ungeeignet. Und mit dem Tagesgeldkonto kommst du auch nicht weit. Denn langfristig liegt die Verzinsung unter der Inflationsrate. Das bedeutet: Dein Kind verliert real Geld, auch wenn die Zahl auf dem Kontoauszug gleich bleibt oder leicht steigt.
Auf einem Konto kannst du kurzfristig Geld sicher parken. Aber nicht 18 Jahre lang Vermögen aufbauen. Dafür brauchst du renditestärkere Anlagen, und eine der einfachsten Optionen für normale Anleger sind Aktien – in Form von ETFs.
Fehler 2: Zu spät anfangen (oder gar nicht)
Dies is der häufigste Fehler.
„Ich fange an, wenn wir mehr Geld haben.“
„Wenn ich mehr Zeit habe.“
„Wenn ich mir endlich dieses Buch durchgelesen habe, diesen Kurs gemacht habe oder noch 20 Leute befragt.“
„Wenn das Kind in die Schule kommt.“
Aber die Mathematik kennt keine Ausreden. Jedes Jahr, das du wartest, kostet dein Kind am Ende tausende von Euro.
➡️ Auch 25 Euro im Monat sind ein Anfang. Heute.
Fehler 3: Geldgeschenke „verprassen“
Zum Geburtstag kommen 150 Euro von Oma. Was passiert damit? Meistens nichts besonders Sinnvolles, dabei wäre genau dieses Geld ein mächtiger Hebel in deinem Plan.
Es geht nicht darum, den Kindern nichts zu gönnen – sie sollen frei über Geld verfügen können: Weil sie damit für später üben können – und natürlich auch weil es Spaß macht! Dafür gibt es das Taschengeld.
Aber Geldgeschenke wandern in finanzkompetenten Familien konsequent ins Depot.
Dein 60-Minuten-Aktionsplan
☑️ Schritt 1 (5 Minuten): Entscheide, wie viel du monatlich sparen kannst. Auch 25 Euro sind ein Anfang.
☑️ Schritt 2 (15 Minuten): Vergleiche drei oder vier Juniordepot-Anbieter. Auf was du dabei achten solltest, steht weiter oben.
☑️ Schritt 3 (30 Minuten): Eröffne das Depot online. Du (und gegebenenfalls der zweite Sorgeberechtigte) braucht dafür euren Personalausweis und die Geburtsurkunde des Kindes.
☑️ Schritt 4 (10 Minuten): Richte den Sparplan ein. Wähle einen globalen ETF. Fertig.
☑️ Bonus: Erstelle eine Zukunft Schenken Wunschliste – und informiere Familie und Freunde noch vor dem nächsten Schenkanlass.
Das war’s. Den Rest erledigt die Zeit.
Häufig gestellte Fragen
Ist das wirklich realistisch – Millionär durch einen Baby-Sparplan?
Ja, wenn du verstehst, das es ein Langzeitprojekt ist. Und dein Kind so erziehst, dass es den Sparplan dann auch weiter führt.
Auch wichtig: Es sollte die Sparraten nach seinen Möglichkeiten regelmäßig erhöhen. Eine gute Regel, die du ihm sofort beibringen kannst: Das Einkommen soll immer stärker steigen als der Lebensstandard. Gehaltserhöhungen nicht verkonsumieren, sondern nutzen, um schneller ans Sparziel zu gelangen.
Was passiert, wenn die Börse crasht?
Wertschwankungen gehören dazu – nach oben und nach unten. Auf langen Zeiträumen haben globale Aktien-Indizes historisch immer positive Renditen erzielt, auch nach den schlimmsten Krisen. Der Schlüssel: nicht in Panik verkaufen.
Kann mein Kind das Geld mit 18 sofort ausgeben?
Rechtlich gesehen ja – das Kinderdepot und alles was darin ist gehört dem Kind.
Aber: Ein Kind, das von klein auf mit dem eigenen Depot aufgewachsen ist, den Zinseszins verstanden hat und weiß, was da drin steckt, wird sich das drei Mal überlegen. Finanzbildung ist die beste Versicherung gegen leichtfertige Entscheidungen.
Was kostet ein Juniordepot?
Bei den meisten Direktbanken und Neobrokern: nichts. Das Depot ist bis zur Volljährigkeit gebührenfrei, und viele bieten auch kostenlose Sparplanausführungen an.
Können Großeltern und Paten direkt ins Depot einzahlen?
Meistens ja, aber nicht bei allen Banken können Dritte direkt auf das Verrechnungskonto zahlen. Am einfachsten geht das Investment-Schenken mit einer Wunschliste.
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Quellen:
* eigene Berechnung, Renditerechner handelsblatt.com
** Zahl der Woche: 100 Euro pro Monat für die Zukunft des Kindes | Eltern.de
