Gutes Geld

Geldanlage, die positive Veränderung ermöglicht und zu deinen Werten passt.

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Investieren ist gut. Nachhaltig investieren ist besser.

Immer mehr Menschen wollen mehr als Rendite. Sie wollen so investieren, dass sie es mit ihren persönlichen Werten vereinbaren können. Möchten Wege finden, wie ihr Geld für ökologische Ziele arbeitet, Gutes finanziert. Zumindest soll es aber keinen Schaden anrichten.

Die Palette an Anlageprodukten und -anbietern, die sich nachhaltig nennen, ist groß. Bei näherer Betrachtung bleiben jedoch viele Fragen offen. Unter “nachhaltig” kann man viel verstehen – und statt klarer Informationen dominieren verkürzte Aussagen, Marketingversprechen und viele Missverständnisse.

Auf diesen Seiten findest du Orientierung:

📌 Fundierte Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten der nachhaltigen Geldanlage. Chancen, Wirkhebel und Grenzen.

📌  Die Zukunft Schenken Auswahl: Hier haben wir konkrete Beispiele für nachhaltige Investments zusammengestellt → direkt zur Auswahl

Nachhaltig investieren – dein Leitfaden

“Keine Kohle, keine Kinderarbeit und keine Rüstung” – damit werben viele Anbieter von nachhaltigen Investmentprodukten.

Hört sich super an, und das Gewissen ist auch beruhigt. Was viele nicht wissen: Die meisten dieser Produkte entfalten kaum bis gar keine nachhaltige Wirkung. Es ist also schlicht egal, ob du dein Geld dort hineingibst, oder nicht.

Willst du wirklich verstehen, wie man nachhaltige Wirkung mit Geld erzeugen kann? Und wie es garantiert nicht funktioniert?

→ Dann lies zuerst unseren Leitfaden.

Die Zukunft Schenken Auswahl

Hier findest du Beispiele für verschiedene Arten von nachhaltigen Investments. Bitte beachte: Diese Auswahl stellt keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf bzw. zum Investieren dar. Wir haben sie ausschließlich aus dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit zusammengestellt. Um ein geeignetes Investment für dich zu finden, musst du zusätzlich unbedingt weitere Faktoren beachten -> hier erfährst du mehr dazu

Hinweis: Fonds / ETFs unterliegen Kursschwankungen, damit besteht das Risiko von Kursverlusten. Jeder Fonds wird einer Risikoklasse ("SRI") zugeordnet. Der SRI wird auf Basis historischer Daten berechnet und soll zeigen, mit welchem Marktpreisrisiko ungefähr zu rechnen ist. Die Skala geht von 1 (geringstes Risiko) bis 7 (höchstes Risiko).
Wie sich ein Fonds in der Vergangenheit entwickelt hat, ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Mehr dazu im Abschnitt zu Risiko und Sicherheit.

Hinweis zu Fonds / ETFs: Diese unterliegen Kursschwankungen, damit besteht das Risiko von Kursverlusten. Die Schwankungen können aber sehr unterschiedlich sein. Jeder Fonds wird einer Risikoklasse ("SRI") zugeordnet. Der SRI wird auf Basis historischer Daten berechnet und soll zeigen, mit welchem Marktpreisrisiko ungefähr zu rechnen ist. Hierbei steht Risikoklasse 1 für das geringste, Risikoklasse 7 für das höchste Risiko aus Marktpreisschwankungen.
Wie sich ein Fonds in der Vergangenheit entwickelt hat ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Mehr dazu im Abschnitt zu Risiko und Sicherheit (s.u.).

Nachhaltigkeit - Wie wir unsere Auswahl treffen

Garantiert ohne Greenwashing

Die Auswahl an Finanzprodukten, die sich „grün“ oder „nachhaltig“ nennen, ist mittlerweile riesengroß. Dabei unterscheiden sich die Anbieter zum Teil stark in ihrem Ansatz und Ambitionslevel. Wir suchen laufend nach besonders nachhaltigen Anbietern und Produkten.

„Ein bisschen grün“ oder „weniger schlimm“ reicht uns nicht – die Auswahl soll Beispiele für überdurchschnittlich ambitionierte Produkte zeigen. Je nach Assetklasse unterscheiden sich aber die Möglichkeiten der nachhaltigen Wirkung.  Für jedes Produkt in der Auswahl gibt es ein Porträt mit ausführlichen Infos.

Bei unserer Auswahl legen wir kein einheitliches Raster an. Hier sind einige Aspekte, die in unsere Überlegungen einfließen:

Wie werteorientiert oder nachhaltig ist die Investmentstrategie?

  • In was wird nicht investiert? Hier interessieren uns nicht nur die formulierten Ausschlusskriterien (zum Beispiel: „keine Massentierhaltung“) sondern auch die konkrete Unmsetzung. Zum Beispiel wie hoch Toleranzschwellen sind, und ob sich Ausschlüsse auf die gesamte Lieferkette beziehen.
  • Wie tief geht die Analyse? Während manche Anbieter eigene Analyseteams beschäftigen, verlassen sich andere nur auf externe Nachhaltigkeitsratings (die ziemlich umstritten sind).
  • Ist klar beschrieben, wie der Entscheidungsprozess läuft? Gibt es vielleicht zusätzliche Kontrollen wie einen externen Nachhaltigkeitsbeirat?
  • Ist die Strategie darauf ausgelegt sind, möglichst viel Wirkung zu erzielen („Handabdruck“). Es gibt verschiedene Arten, Wirkung zu erzeugen. Zum Beispiel, indem frisches Kapital in grüne Geschäftsmodelle gelenkt wird. Oder mit Engagement-Strategien – dem aktiven Dialog mit den Unternehmen, um sie zu Verbesserungen zu bewegen.

 

Wie glaubwürdig ist der Anbieter?

  • Es gibt echte Pioniere, die ihr ganzes Produktportfolio auf Nachhaltigkeit ausrichten. Im Gegensatz zu vielen konventionellen Anbietern, die nur ergänzend „grüne“ Produkte aufgelegt haben. Gerade jetzt, wo das Thema mit Trump & Co unter Beschuss ist: Wer meint es ernst, wer bleibt dabei?
  • Transparenz: Der Anbieter sollte ausführlich und glaubhaft über sein persönliches Verständnis von Nachhaltigkeit, den Anlageprozess und das Portfolio berichten.

 

Wie umfassend wird das Thema begriffen und behandelt?

  • In den letzten Jahren ist die Klimakrise in den Fokus der Finanzdienstleister gerückt. Mittlerweile gibt es viele Investmentprodukte, die sich „1,5 Grad kompatibel“ oder „Paris-aligned“ nennen. Aber Klimagase sind nur eine von vielen Kennzahlen, die uns beunruhigen müssen. Denk zum Beispiel an die Biodiversitätskrise: Etwa 1 Million Arten sind derzeit vom Aussterben bedroht – und kaum einer spricht darüber! Uns interessieren Anbieter, die  auch die weniger „prominenten“ Themen im Blick haben und ernsthaft angehen wollen. Denn „Nachhaltigkeit“ ist komplex und voller Wechselwirkungen, die verstanden und in Einklang gebracht werden müssen.
  • Manche Anbieter engagieren sich auch zusätzlich – zum Beispiel indem sie Studien finanzieren oder einen Teil ihrer Gebühren spenden. Ein schöner Pluspunkt.

 

Falls du weitere Fragen dazu hast, schreib uns gerne.

Risiko, Rendite, Liquidität - Was du beachten musst

Jede Entscheidung, wie du Geld anlegst, muss zu dir, deiner Situation und deinem Ziel passen – sonst wirst du nicht glücklich mit deinem Investment. Nachhaltigkeit kann ein Kriterium für deine Auswahl sein. Wichtig ist aber, dass du ebenso die klassischen Kriterien berücksichtigst:

  • Renditechancen
  • Risiken (welche Risiken und wie hoch sind diese Risiken)
  • Liquidität / Verfügbarkeit

Diese sind bei verschiedenen Investments unterschiedlich ausgeprägt. Manche Risikoprofile vertragen sich zum Beispiel nicht mit einem kurzen Anlagezeitraum. Wenn du dein Geld jederzeit ohne Verluste verfügbar haben willst oder musst, sind zum Beispiel Aktien – wegen ihrer teils erheblichen Wertschwankungen – nicht passend.

Fonds bzw. ETFs müssen eine Risikokennzahl ausweisen – den sogennanten SRI (= Summary Risk Indicator). Der SRI wird auf Basis historischer Daten mit einer standardisierten Methode berechnet – für neu aufgelegte Fonds werden Vergleichsdaten genommen. Die errechnete Klasse sagt dir, mit welchen Wertschwankungen du ungefähr rechnen solltest. Hierbei steht die Risikoklasse 1 für das geringste, die Risikoklasse 7 für das höchste Risiko aus Marktpreisschwankungen. Wichtig: Es ist ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Historische Daten und Simulationen können nicht sicher voraussagen, was in der Zukunft passieren wird.

➡️ Wie Fonds & ETFs genau funktionieren und welche für wen passen, steht hier in unserem Leitfaden zu Fonds & ETfs.

Wir nutzen frei verfügbare Informationen der Anbieter sowie Presse und Publikationen, um die Anlageprodukte auszuwählen und bestmöglich zu beschreiben. Unsere Inhalte erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit. Maßgeblich sind immer die aktuellen Angaben und Verkaufsdokumente der Produktanbieter. Diese hält der Anbieter (bei Fonds / ETFs: die Depotbank, bei der du investierst) für dich bereit. Unsere Auswahl basiert auf Überlegungen zum Thema Nachhaltigkeit – nicht zur finanziellen Performance, dem Risikoprofil oder anderen Faktoren, die bei einer Investitionsentscheidung eine Rolle spielen. Die Informationen auf unseren Seiten stellen keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung dar. Ob ein Finanzinstrument für dich persönlich geeignet ist, musst du selbst anhand deiner individuellen Situation, deinen Zielen, Präferenzen und Umständen sowie den offiziellen Produktunterlagen bestimmen.

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Fragen und Antworten

Welches Investment soll ich nehmen? Könnt ihr mich beraten?

Wir können und dürfen dich nicht beraten oder dir ein konkretes Investment empfehlen. Auf unseren Seiten findest du aber alle Informationen, um eigenverantwortlich das für dich und deine Ziele beste Produkt zu finden.

Schau dir zum Beispiel unseren Leitfaden Nachhaltig Investieren an, sowie die Beiträge zu Basics der Geldanlage in unserem Blog. In unsere Auswahl nehmen wir nur einfache Produkte wie Fonds, ETFs, Tagesgeld etc. auf, die für die meisten Laien auch in Eigenregie gut verständlich sind.

Falls du individuell Hilfe brauchst und eine Beratung suchst, schreib uns eine kurze E-Mail – wir können dir auf Wunsch einen passenden Anbieter aus unserem Netzwerk empfehlen.

Wo / wie kann ich in diese Produkte investieren?

Die meisten Depotbanken haben alle Fonds und ETFs aus unserer Auswahl im Angebot. Direktbanken haben auf ihren Seiten Produktdatenbanken mit Suchfunktion, so kannst du vorab die Verfügbarkeit prüfen. Bei einigen Neo-Brokern sind allerdings nur ETFs verfügbar, keine aktiv gemangten Fonds.

Bevor die Bank Wertpapiere für dich kaufen kann, eröffnest du dort ein Depot. Bei den meisten Anbietern geht das mittlerweile sehr unkompliziert und digital von zu Hause aus.

Wie kann ich eines dieser Produkte verschenken oder mir wünschen?

Um dir ein Produkt zu wünschen, setze es einfach auf deine Wunschliste.  Sobald du ein passendes Konto bzw. Depot eingegeben hast (die Auswahl der möglichen Banken wird dir angezeigt) kannst du die Wunschliste mit Freunden und Familie teilen. Sie überweisen ihre Geldgeschenke direkt – die Bank kauft davon das gewünschte Wertpapier für dich.

Außerdem kannst du jemanden beschenken. Dafür legst du einfach den Betrag fest und füllst eine Geschenkkarte aus. Die beschenkte Person kann sich dafür eine Geldanlage auf der Plattform aussuchen.

Eine andere Frage...

Wir beantworten gerne jede Frage, schreib uns einfach.